Samstag, 25. März 2017

Sonntagsjob für Border Terrier: Dummy Training

Frauchen bringt wohl wieder einmal etwas durcheinander ... zu Hause stehen viele Bücher rum, darunter "Dummy Training für Retriever". Nun hat sie mich für einen Dummy Trainings Kurs angemeldet. Mich - einen Border Terrier!

Der Kurs dauert 6 Sonntage, wenigstens startet das Training jeweils erst mittags und ich muss nicht schon im Morgengrauen das Körbchen verlassen (wie bei der Nasenarbeit mit Herrchen).

Ich will mir nicht die Pfoten wund schreiben, daher halte ich nur ausgewählte Übungen fest und "psssst", eigentlich finde ich Dummy Training ganz schön cool. Bitte erzählt dies nicht in der Border Terrier Szene weiter, ansonsten halten mich meine Kumpels für einen LabraTerrier oder gar für einen Golden Border.

Trainingstag: "Voran! - bitte schnurgerade ..."

Die nette Gabi von DogPlus stellte farbige Hütchen an einer kleinen Mauer hin. Da muss ich so richtig gerade laufen. Frauchen legt den Dummy hin und schickt mich "voran", schnurgerade hin und zurück.












Beim nächsten Posten ist die selbe Aufgabe zu meistern, einfach ohne farbige Hütchen und Mauer. Das visuelle Ziel ist hier der Zaunpfosten. Frauchen jubelt was das Zeug hält, ich glaube sie ist ganz schön zufrieden und mir macht es Spass.



Die ähnliche Übung mache ich nun bei der Grillstelle. Die nette Gabi meint, dass die Bänke das schnurgerade Laufen unterstützen. Aus meiner Hundesicht sollten dort Würste liegen und nicht Dummies. Aber die Zweibeiner spielen noch an der Grillstelle lieber mit Dummies, also mache ich Frauchen die Freude gleich dreimal.


Am nächsten Posten soll ich die schwierigen Geländeübergänge üben. Frauchen jubelt schon wieder, dies könnte Hund langsam peinlich werden. Aber sie hat ja sooo Freude. 

Trainingstag: Flächensuche und Hindernisse

Wieder einer dieser Sonntage. Frauchen lädt die coolen Dummies ins Hundemobil und am Waldrand treffen wir wieder das Frauchen von DogPlus. Auf dem coolen Spaziergang darf ich mit meiner Freundin Shila rumrennen.

Etwas später versteckt die nette Gabi zwei Dummies im Wald und wirft am Schluss die Dummies in den Wald hinein. Herrchen hat mich verraten, als Fährtenhund verfolge ich jeweils die Spur der Zweibeiner zum Dummy - klappt dieses mal wohl nicht ....



Schnurrgerade voran - jedoch über einen Graben. Das macht vielleicht Spass! Immer wieder über den Graben springen und dem erfreuten Frauchen den Dummy bringen.


Als Abschluss darf ich noch eine Flächensuche durchführen, dies finde ich eine der tollsten Übungen.

Trainingstag: Ablenkung

Die Zweibeiner sind wirklich unberechenbar. Der einzige Job wäre den einen Dummy hinzulegen oder richtig zu werfen. Aber nein, abseits meiner Strecke verlieren sie noch weitere Dummies und ich solle trotzdem nur den "richtigen" Dummy zurück bringen. Die Menschen wackelten ganz schön mit dem Hinterteil als ich den richtigen Dummy zurück gebracht. Na gut, wenn dies euch sooo freut - immerhin hat Frauchen jeweils noch ein Leckerchen bereit. Niam.


Die Menschen werden noch schlimmer, nun liegen schon ganz viele Dummies herum. Nun trage ich einer von Frauchen Dummy in meinem Fang und gehe mit Frauchen einen Slalom um die anderen Dummies. Ich glaube Frauchen verwechselt schon wieder etwas - ist dies nun Dummility?
Na gut - tolle Hunde machen ja alles mit.



Zum Schluss durfte ich nochmals die Fläche absuchen und einen Dummy zu Frauchen bringen. Aber ich war schon gaaanz schön müde, denn am Vortag war ich am Border Terrier Treffen #2 Schweiz.



Sonntag, 19. März 2017

Border Terrier Treffen bei Wind und Regen

Schon am Vorabend jammert Herrchen über das Wetter vom morgigen Tag. Eine ganze Woche sei schönes Wetter und ausgerechnet am Tag vom zweiten Border Terrier Treffen in der Schweiz sei Regen angesagt.

Das Hundemobil kommt in Zürich an und Herrchen öffnet die Klappe ... oje, oje - nun weiss ich was er meinte. Hier soll ich wirklich raus. Wenigstens verspricht die Ausrüstung und Aufregung der Zweibeiner ein tolles Abenteuer. Schliesslich kommen meine Vorfahren aus dem Schottischen / Englischen Grenzgebiet. Dort regnet und windet es ja dauernd, da haut doch ein Zürcher Regen einen Border Terrier nicht von den Pfoten. 

Ohhhh - da liegen andere Border Terrier Kumpels in der Luft. Und tatsächlich trift ein Hundemobil nach dem anderen ein. Die Zweibeiner geben sich die Pfote zur Begrüssung. 
Übrigens verstehe ich noch heute nicht, wieso die Zweibeiner nicht mit dem Hintern wackeln und daran riechen. Aber wer versteht schon die Zweibeiner ...

Eintreffen der Border Terrier Freunde aus der ganzen Schweiz

... mit jeder Minute wächst das Rudel an ...

(Bild: B. Segi / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)





Wir sind schon eine ganz ordentliche Meute und spazieren über eine kleine Brücke .... wow noch viele Kumpels mehr. Herrchen sprach von 32 Border Terrier und freute sich schon lange auf diesen Tag. Nun weiss ich wieso - ganz coole Truppe.

In bestem schottischen Wetter stellen sich die Zweibeiner einander vor und erzählen kurz was über die richtig Coolen - die Border Terrier! Die Rudelführerin Miki führte dies souverän durch.

(Bild: A. Straubhaar / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)

(Bild: A. Straubhaar / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)

(Bild: J. Whitwill / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)

(Bild: J. Whitwill / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)

Das Rudel wird in drei Gruppen aufgeteilt. Die wilden ohne Leine gehen an der Spitze, die zweite Gruppe geht an der Leine und in der hintersten Gruppe sind die Kumpels gelb markiert. Die Gelben brauchen etwas Abstand und Ruhe.

(Bild: B. Segi / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)

Endlich von der Leine geht die Post ab und viele neue Freunde rennen mit mir. 

Endlich! - Leinen los ...

Tempo macht Spass

(Bild: H. Gollin / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)

(Bild: H. Gollin / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)

(Bild: H. Gollin / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz)

Nach einer Weile durften sich die Zweibeiner in Geschicklichkeit und Leinenführigkeit üben. Freunde - ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft man die Zweibeiner an der Leine ziehen muss, damit man vorwärts kommt..

Vollste Konzentration ...

Ich glaube, dass an dieser Stelle die ersten Menschen genug vom Regen hatten. Einige setzten sich schon in Marsch Richtung Restaurant. ;-)

Doch sie machten die Rechnung ohne Miki, mein Frauchen und Herrchen. Es war noch ein Posten geplant und wurde auch umgesetzt. Und dies ist ein wirklich seeeehr cooler Posten - das Hunderennen. An der Startlinie stehen jeweils 4 Border Terrier und werden von Helfern gehalten (Anmerkung der schreibenden Pfoten; die Zweibeiner sind wirklich sehr langsam). Bei der Ziellinie jubelten Frauchen und Herrchen - endlich ein Border Terrier gerechtes Tempo, wir rennen bis ans Ziel.

Der jeweilige Gewinner von jeder Gruppe durfte sich mit den anderen Gewinnern messen - dies war ein Spass. Und in aller Bescheidenheit ("räusper") - ich habe gewonnen. Jauuul!  :-) 

(Bild: B. Segi / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz: Hunderenn-Team bereitet sich vor)

video

(Film: J. Whitwill)

Nun zieht es das ganze Rudel zur angeschriebenen Hütte mit Speisekarte. Die netten Zweibeiner trocknen uns noch ab, geben uns was zu knabbern und Wasser. Wir haben Pause in unseren Hundemobilen. *schnarch*

Trocknen und föhnen - bitte.

(Bild: R. Hansen / Quelle: facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz: Müde und glücklich zu Hause angekommen)

Facebook Gruppe Border Terrier Schweiz

Weitere coole Border Terrier Freunde verbinden sich am besten gleich über die facebook-Gruppe https://www.facebook.com/groups/borderterrierschweiz/


Bis zum nächsten tollen Rudel-Anlass,
Euer Border Terrier Charly


Sonntag, 29. Januar 2017

Border Terrier Treffen #2 in der Schweiz

Miki mit den lustigen Border Terrier Kumpels Jamie und Nougat hat für die Zweibeiner eine facebook -Gruppe "Border Terrier Schweiz" eingerichtet. Unsere Rasse ist Klasse, aber in der Schweiz noch etwas unbekannt. Mein Zweibeiner freute sich wie über einen tollen Markknochen aus Omas Kühlschrank, als er diese Gruppe entdeckte.
Falls ihr eurem Zweibeiner eine Freude machen wollt und er etwas wedeln darf, hier der Link zur facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/borderterrierschweiz/

1. Border Terrier Treffen in der Schweiz

Bald darauf lernte ich Jamie und Nougat kennen. Dies sind auch lustige Border Terrier Freunde. Das Frauchen der Beiden will ein Familien-Treffen organisieren und die Idee vom ersten Border Terrier Treffen in der Schweiz ist geboren.

Border Terrier Charly, Nougat und Jamie (vlnr) beim Rekognoszieren

Meine Familie unterstütze Miki bei der tollen Idee und 28 Border Terrier kamen an das erste Treffen im März 2016. Das lustige Rudel war an diesem Tag die Attraktion in Bern. Viele Zweibeiner drehten sich um und meinten ".... das sy ja aues Glichlegi ..."
Na was denkt ihr denn - Border Terrier sind schliesslich die coolsten Meutehunde! Mein Herrchen erzählt immer, Border Terrier wissen nicht, dass sie klein sind. Diesen Spruch verstehe ich bis heute nicht; wer soll den hier bitte klein sein?

Wie auch immer, hier noch ein paar Impressionen vom ersten Border Terrier Treffen.

Fotos: Kathrin Flütsch und Adrian Straubhaar / Quelle: facebook Gruppe Border Terrier Schweiz

1. Border Terrier in der Schweiz

1. Border Terrier in der Schweiz

1. Border Terrier in der Schweiz

1. Border Terrier in der Schweiz

1. Border Terrier in der Schweiz

1. Border Terrier in der Schweiz


1. Border Terrier in der Schweiz


1. Border Terrier in der Schweiz

1. Border Terrier in der Schweiz

An diesem Treffen haben wir sooo viele tolle Border Terrier und Zweibeiner kennen gelernt, dies motiviert für eine zweite Auflage.

Border Terrier Treffen #2 in der Schweiz

Nougat, Jamie und ich organisieren gerade das zweite Border Terrier Treffen der Schweiz. Ok, unsere Zweibeiner dürfen uns dabei unterstützen.

Gerne poste ich hier gleich den Einladungsflyer und bitte, euch diesen an möglichste viele Border Terrier in der Schweiz weiterzuleiten. Bis heute haben sich schon 25 Border Terrier angemeldet und werden sich am 18. März 17 in Zürich treffen.

Kurzanleitung für die Zweibeiner:

  1. Gleich zum Border Terrier Treffen anmelden
  2. Mitglied werden bei der facebook-Gruppe Border Terrier Schweiz
  3. Flyer und facebook-Gruppe mit Border Terrier teilen und weiterempfehlen

Ich würde mich sehr freuen, andere Border Terrier am kommenden Treffen kennenzulernen.

Wuff,
Border Terrier Charly

Montag, 5. September 2016

Mantrailing - Seminar: Personensuche mit Border Terrier Charly

Mein Zweibeiner ist noch immer fasziniert über die Hundenase und hat sich für ein Seminar angmeldet. Scheinbar darf ich mit und hoffentlich ist dies nicht so ein langweiliges Gehorch-Dings. Herrchen treffe sich Sonntagabend noch mit anderen Zweibeinern und legt schon die lange Leine, das Geschirr mit Aufdruck "Such-Hund", Geruchsartikel und ordentlich Futter bereit.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei Christiane und Konrad Ostermeier aus München für die Durchführung sowie Sarah Hirschi und Caro Höfer vom Agilitypoint für die Organisation. Mein Herrchen hat echt viel gelernt.

Einführung Mantrailing

In einer angeschriebenen Hütte in Uetendorf treffen sich die Zweibeiner. Christiane und Konrad Ostermeier haben ihre Spielzeuge bereitgelegt und zeigen Bilder an der Wand. Mein Herrchen lernte viel und hätte mit dem Hinterteil gewackelt, wenn er dies könnte. Habe ein paar Zeilen von Herrchens Notizen abgeschrieben.

Spuren

  • Je Minute verliert ein Mensch rund 40'000 Hautzellen. Bei Kleinkinder ist dies deutlich geringer, daher ist dies für die Hundenase auch schwieriger. Ältere Menschen oder Menschen mit Medikamenten sind für Hundenasen ebenfalls schwieriger zu erfassen.
  • Die idealsten Spuren entstehen bei 20 Grad und mit etwas Feuchtigkeit. Dies ist Bakterienfreundliches Klima und die Bakterien wandeln Hautzellen in Gase um, dies ist der Geruch für Hundenasen. Deshalb sind neu gelegte Spuren auch schwieriger als ca eine Stunde später.
  • Spuren können verfolgt werden, auch wenn die Zweibeiner zu Fuss, auf dem Rad, im Rollstuhl oder auf dem Pferd unterwegs sind.
  • Eine Spur kann bis zu einer Woche alt sein, es wurden auch schon zweiwöchige Spuren verfolgt.
  • Führt eine Spur durch ein Gebiet mit sehr starken Gerüchen, beispielsweise eine Tankstelle mit Benzindampf, sollte dies mit dem Hund "umschifft" und danach wieder auf die Spur angesetzt werden.

Geruchsartikel

  • Gerade für neue Mantrailing-Hunde sollten Geruchsartikel verwendet werden, die möglichst gross (T-Shirt, Pullover, ...), frisch getragen und von der oberen Körperhälfte sind.
  • Der Geruchsartikel sollte nicht durch eine andere Person angefasst werden.
  • Trainierte Hunde können den Geruch von deutlich kleineren Gegenständen oder sogar vom Griff einer Autotür abnehmen.
  • Dies würde sogar mit Körperflüssigkeiten (Schweiss, Blut, Urin, ...) funktionieren. Herrchen meint, dass wir dies nicht üben werden. :-)
  • Mit einer Gaze aus der Apotheke könnte sogar eine Geruchskopie erstellt werden.

Ansetzen vom Hund

  • Der Geruchsartikel kann in einem Beutel, in einem Glas oder mit einer (Korn)Zange präsentiert werden. Empfohlen ist den Geruchsgegenstand auf den Boden zu legen und im Idealfall geht der Hund freiwillig hin. Die Tüte über die Nase oder sogar über den Kopf zu ziehen finden Hunde nicht toll und ist überholt.
  • Das Ansetzen soll konzentriert und ruhig erfolgen. Der Hund darf auch vorher die Umgebung erschnüffeln oder allfällige Begleitpersonen, damit können schon ein paar Gerüche differenziert werden.

Anzeigeverhalten

Das Anzeigen der gefundenen Person kann durch anspringen oder verbellen erfolgen. Empfohlen ist das Vorsitzen, dies ist angenehmer für die gefundene Person.

Hunde-Such-Team

  • Die Versteckperson liefert den Geruchsartikel und nimmt das Futter (Wurst, Parfait, ...) für die Bestätigung mit ins Versteck. Bei trainierten Teams bringt dies der Hundeführer gleich mit.
  • Der Hundeführer setzt den Hund an, führt ihn und zu Beginn kämpft er mit dem Leinenhandling (gell Herrchen). :-)
  • Die Hilfsperson nimmt den Geruchsartikel nach dem Ansetzen mit, überwacht den Verkehr und schirmt das Team gegen allfällige freilaufende Hunde ab.

Ausrüstung

  • Leine mit einer Länge von 7 bis 10 Meter (Koni Ostermeier empfiehlt eine farblich auffällige Leine, da Suchaufträge in einer Ortschaft durch viele Passanten führen kann).
  • Geschirr für den Hund
  • Viel Wasser ist nach der intensiven Nasenarbeit sehr wichtig.
  • Super-Futter zur Belohnung (5-6 Portionen an einem Seminartag)
  • Verschiedene Gerüche in Beutel verpackt. Bei Anfänger werden zusätzliche Artikel benötigt, um am Boden zu schleifen und eine Spur zu legen.

Diese Disziplin heisst zwar Mantrailing, aber so könnten auch verlorene Tiere oder verletztes Wild gesucht werden. 

Ausserdem hat die Grösse des Hundes einmal mehr keinen Einluss auf die (Such)leistung. In unserem Seminar hat der Papillonhund "B52" die Suchaufträge hervorragend gemeistert und von mir waren die Zweibeiner auch begeistert (Herrchen sowieso). Der Altmeister "Greg der Beagel" macht es allen vor und war weitaus nicht der grösste Hund.

Die erste Suche am Mantrailing-Seminar

Eeeendlich holt mich Herrchen aus der Box, zieht mir das Suchhunde-Geschirr an und hängt die lange Leine am Halsband ein. Nun führt er mich zum Start und ich darf alle Teilnehmende ordentlich beschnuppern. Herrchen gibt der Versteckperson Petra eine kleine Plastikbox mit Wurst *niam*.

Border Terrier Charly wartet auf den Einsatz

Petra kreist den Geruchsartikel auf dem Boden und zieht diesen hinter sich her ins Versteck. Dies durfte ich leider nicht sehen und musste für das lustige Versteckspiel wegschauen. Christiane legt den Beutel mit dem Geruchsartikel mitten in den Kreis und legt drei Trockenleckerchen darauf.
Nun wechselt Herrchen die Leine ans Suchgeschirr und die nette Frau zeigt auf den Beutel mit den Leckerchen. Fressen ist immer toll - los gehts!
Mmmmh - dies riecht doch nach Petra und sie hat doch meine Würste. Haaallooo! Wo bist Du? Na warte, ich find dich schon ... schüffel, schnüffel - aha hier ist sie lang. Los Herrchen, die holen wir uns! Und schon ziehen wir los - schnüffel , schnüffel ... Hier wird es schwächer, ahh hier geht es um die Ecke und schon haben wir sie erwischt. Ohhh - diese Petra hat aber grosse Freude, sie jubelt und füttert mir genüsslich die Wurststücke einzeln. Das ist aber ein lustiges Versteckspiel! Und ich darf dies gleich nochmals spielen! *wedel, wedel*

Leinenhandling

Kurz nach der Mittagspause spielten die Zweibeiner mit der langen Leine und übten das Handling. Zu Beginn kann Hund fast nicht hinschauen. Ob das gut kommt?
Die Führungshand lässt die Leine durch die Hand gleiten und in der anderen Hand wird die Leine jeweils nachgegeben oder aufgewickelt. Die Führungshand sorgt für einen leichten Zug an der Leine, damit die Kommunikation zwischen Hund und Mensch gewährleistet ist.

Erste Trails in Wald und Wohngebiet

Am Nachmittag wiederholten wir das lustige Spiel im Wald und zwischen den Wohnhäuser. Hier musste ich den Geruch schon etwas mehr suchen. Die Geruchspartikel werden beispielsweise vom Wind verweht, vom Wasser oder Schatten angezogen und bei heissem Untergrund (Asphalt) kann der Geruch steigen oder wird von der Thermik weiter getragen. Meistens durfte ich Petra und Sven suchen, die Beiden haben echt ein Problem - die gehen dauernd verloren und zum Glück ist immer eine Hundenase zur Stelle. :-)

Uhhhh - dieses Spiel macht ganz schön müde, ab ins Körbchen.

Charly ist um :-)


In den folgenden Tagen wurden die Trails länger, die Verstecke lustiger, die Ablenkungen grösser und ich durfte mehr Kreuzungen untersuchen. Ein Spur führt sogar durch eine Einstellhalle und bei einer Tür hinaus.

Freund Hootch bei der Arbeit

Hootch findet die verlorene Person

Freundin Sira bei der Arbeit

Ist da was?
Am Dritten Tag wurden auch die Geruchsartikel kleiner, nur der Spass wurde unten und oben an der Leine grösser (siehe das folgende Video von einem kurzen Trail, 3. Tag).


Frei-Suche

Mittags ist es sehr heiss geworden und wir wechselten in den Wald. Hier durfte ich etwas sehr lustiges machen, die Frei-Suche.
Die nette Andrea hinterliess mir ein Taschentuch als Geruch und spazierte ins Dickicht. Ich dachte schon, dass sie nicht mehr zurück findet. Zweibeiner im Dickicht kann ich nicht gut kommen und Hund hilft da gerne weiter. "Ich bin bereit", tönt es durch die Funkleine. "Ok, wir schicken den Hund.", ist die Antwort. Herrchen mach schon - ich will los *wedel, wedel*
Christiane legt den Geruch auf den Boden und Herrchen macht mich los. Rasch am Geruch schnuppern und schon gehts alleine ohne Leine los. Endlich bestimme ich das Tempo selber und zische los, ab durch den Wald und schon habe ich Andrea gefunden. Ohhh - die kann sich auch ganz schön freuen und füttert mich sogar. Die Mantrailer sind eine ganz tolle Truppe.

Dies war eine tolle und intensive Woche für die Zweibeiner und uns Hunde. Aber es hat mächtig Spass gemacht und wir freuen uns schon auf die Treffen mit der Mantrailing-Gruppe und das erneute Seminar im kommenden Jahr. Vielleicht darf ich da schon bei den Fortgeschrittenen starten. :-)

Schnüffelt gut und bis bald,
Border Terrier Charly